Posted by on 6. April 2018

Sony und Microsoft bezeichnen die Zielgruppe der hauseigenen Konsolen, wie man die bereits fertig konfigurierten Spiele-Plattformen nennt, gerne als Core-Gamer. Einen Core-Gamer (vom engl. Core=Kern) zeichnet aus, dass er regelmäßig spielt, mehrere Spiele im Jahr konsumiert und Videospiele zu seinen größten Leidenschaften zählt. Einige Fans der beiden Hersteller haben bereits die vierte PlayStation oder die zweite Xbox. Die Hauptzielgruppe sind somit eher Erwachsene als heranwachsende.

Dies verdeutlichen beide Hersteller mit den Spielen, die sie exklusiv für die eigene Spielerschaft entwickeln. Für Sonys Uncharted 4 und Detroit: Become Human liegt die USK-Empfehlung bei 16 Jahren, God of War, The Last of Us und das kommende Days Gone werden aller Voraussicht nach mit einer Altersfreigabe ab 18 Jahren versehen. Ähnlich schaut es auch bei Microsoft aus. Der amerikanische Software-Gigant veröffentlichte im März Sea of Thieves ab zwölf Jahren. State of Decay 2 und wahrscheinlich auch Crackdown 3 werden jedoch nur für Erwachsene freigegeben.

Viele andere Herausgeber orientieren sich ebenfalls an der älteren, zahlungskräftigeren Kundschaft. Es gibt jedoch auch außergewöhnliche Spielekonzepte, die nur durch die große Verbreitung der Konsolen und mutige Investitionen möglich sind. Gemeint ist zum Beispiel Sonys Little Big Planet-Reihe oder Microsofts Super Lucky’s Tale. Erweitert wird die riesige Auswahl an Spielen ebenfalls durch unabhängige Entwickler, die unterstützt werden und auch völlig gewaltfreie Erlebnisse kreieren.

Little Big Planet Sackboy Konsolen PlayStation

Little Big Planet ist kunterbunt und kindgerecht

Ab wann macht eine Konsole Sinn und was gilt es zu beachten?

Ich selbst habe meine erste PlayStation bekommen, als ich selbst in der Lage war mir Geld für Spiele und für die Konsole selbst zu verdienen. Zu dem Zeitpunkt war ich auf einer weiterführenden Schule und nur wenig älter als 13 Jahre. Dieses Alter war für mich auch Ideal. Es gab genügend Spiele, die ab zwölf freigegeben waren und mich reizten. Zuvor habe ich zwar Erfahrungen mit dem Gameboy von Nintendo, dem PC und der PlayStation eines Freundes gesammelt, eine eigene Konsole musste ich jedoch zu diesem Zeitpunkt noch nicht haben. Ich kaufte mir also von meinem eigenen Geld die PlayStation 2 und von diesem Zeitpunkt an war mein PC mein Arbeitsgerät und die PlayStation mein Spielzeug. Es ist wichtig zu erwähnen, dass eine Konsole ein Hobby ist und nicht zum Haupt-Lebensinhalt werden sollte. Gerade zu Beginn tun Eltern also gut daran, klare Regeln festzulegen.

Für mich galt immer, dass mir meine Eltern mir das Spielen an der PlayStation dann verbieten, wenn meine Noten schlechter werden. Außerdem wussten sie meist, welche Spiele ich spielte und meine Mutter zeigte sogar Interesse an den Spielen. Dies ging so weit, dass sie sich bei dem ersten Uncharted zu mir ins Zimmer setzte und mir kurz zusah. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass Spieler gerne über das reden, was sie spielen. Außerdem ist es für Eltern sicherlich nicht falsch Interesse für das zu zeigen, was ihren Sprösslingen am Herzen liegt. Auf diese Weise entsteht ein transparentes Hobby und ein zusätzliches Gesprächsthema.

Konsolen Xbox One Super Luckys Tale

Das neuste Jump and Run für die Xbox One – Super Lucky’s Tale

Der Unterschied zwischen PlayStation und Xbox

Muss man sich für eine Konsole entscheiden, zählt meistens die Frage, welche Konsolen im Freundeskreis vorhanden sind. Fast alle Spiele bieten heute in irgendeiner Art und Weise Online-Services an und viele kann man zu zweit oder auch zu mehren spielen. Da es anders als bei PCs jedoch so ist, dass PlayStation-Besitzer nicht mit Xbox-Besitzern spielen können und anders herum, ist dies ein wichtiges Entscheidungs-Kriterium. Ein anderes Kriterium sind die genanten Exklusiv-Titel, die bei Sonys Konsole aktuell noch zahlreicher und abwechslungsreicher sind. Die meisten Games erscheinen jedoch von unabhängigen Herausgebern für beide Systeme. Bei Preis und Leistung liegen die Konsolen selbst bei Marktstart nah beieinander und Games kosten bei beiden mehr als die PC-Versionen.

Ergebnis des Xbox und PlayStation Jugendschutz-Checks

Altersempfehlung: Ab 12 – 13 Jahren

Vorschläge zum gemeinsamen Umgang:

  • Klare Regeln setzen (Spielzeit/altersgerechte Spiele)
  • Interesse am Hobby des Kindes signalisieren
  • Videospiele auch im gemeinsamen Zusammensein zum Thema machen
  • Eventuell durch Partyspiele die gesamte Familie einbinden

Für Games, Technik und Entertainment verweisen wir zusätzlich auf unserer Partnerseite Gamer’s Potion. In einem aktuellen Artikel beschäftigen wir uns mit Far Cry 5.

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Comments

  1. Nintendo Switch - Die Kinder-Konsole schlechthin? - Was spielt mein Kind - […] An dieser Stelle beschäftigen wir uns mit der Konkurrenz aus dem Hause Sony und Microsoft. […]

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